FAQ zur Witterungsbeständigkeit der Ladestation

Eine Ladestation im Außenbereich steht fünfzehn Jahre draußen. Regen, UV, Frost, salzhaltige Luft, eine unachtsame Stoßstange. Witterungsbeständigkeit ist dreierlei zugleich. Die IP- und IK-Klassen. Das Substrat unter der Oberfläche. Und der Ort, an dem die Elektronik tatsächlich sitzt.

Kann eine Veton-Ladestation im Außenbereich installiert werden?

Ja. Die Veton®-Ladestation ist von Anfang an als Objekt für den Außenbereich gebaut. Der Ladepunkt selbst trägt IP65 (vollständiger Schutz gegen Staub und gegen Strahlwasser aus allen Richtungen) und IK10 (die höchste Stoßfestigkeitsklasse der IEC-Norm, entsprechend einer Masse von 5 kg aus 400 mm Fallhöhe). Ausgelegt für die Außeninstallation in Wohn-, Hospitality- und Gewerbeprojekten.

Wo sitzt die Elektronik tatsächlich?

Im Gebäude. In einem separaten Gehäuse. Das Objekt im Außenbereich trägt die Ladeschnittstelle und die Anschlüsse. Controller, Schutzeinrichtungen und empfindliche Elektronik sitzen im Gebäude in einem kleinen Verteilerkasten. Das ist der wesentliche konstruktive Unterschied zwischen einer Veton-Ladestation und einer versiegelten Outdoor-Wallbox. Die Teile, die unter Hitze, UV und Kondenswasser am schnellsten altern, sehen diese Bedingungen nie.

Ist die IP-Klasse der einzige Faktor für Langlebigkeit?

Nein. IP65 hält heute Wasser aus dem Gehäuse. Langfristige Qualität hängt vom Substrat ab, von der Beschichtung, der Konstruktion, der Exposition und der Pflege. Die Veton® One nutzt einen Rahmen aus 3 mm Magnelis-Stahl mit 2 mm starken Magnelis-Außenpaneelen unter einer Pulverbeschichtung in Fassadenqualität. Die selbstheilende Eigenschaft gehört zum Magnelis-Substrat, Zink mit etwa 3,5 % Aluminium und 3 % Magnesium. Wird die Oberfläche zerkratzt, reagiert die Beschichtung mit Feuchtigkeit und bildet eine stabile Schutzschicht über dem freiliegenden Stahl, statt Rotrost unter den Lack kriechen zu lassen.

Was ist mit extremen Temperaturen?

Das Objekt im Außenbereich hat keine Leistungselektronik. Die sitzt im Gebäude, in einer kontrollierten Umgebung, und erlebt nie einen Temperaturzyklus. Das mechanische Äußere ist für europäische Außentemperaturen ausgelegt. Frost im Februar, direkte Sonne im August. An Küsten- oder Industriestandorten, wo salzhaltige Luft oder chemische Belastung eine Rolle spielt, überdauert das robuste Metallgehäuse eine pulverbeschichtete Alternative aus einfachem Baustahl.

Was sollte ein Architekt am Standort einplanen?

Planen Sie Exposition und optische Alterung zusammen. Wo steht die Ladestation gegenüber Schlagregen und Sonne. Läuft Regen sauber am Gehäuse ab. Spritzt der Belag Schmutz gegen die unteren Paneele. Lässt sich die Klappe, hinter der die Ladepistole verschwindet, ohne Werkzeug öffnen. Die Materialien und die Architektur erledigen den Rest.